Dosismanagement in der Radiologie

Dosismanagement-Systeme

Jede Strahlenschützerin und jeder Strahlenschützer kennt das „ALARA-Prinzip“. Es bedeutet, dass zur bildgebenden Diagnostik nur so viel Dosis appliziert werden soll, wie unbedingt notwendig. Ziel ist es eine ausreichende Bildqualität für eine gesicherte Diagnose zu erreichen. Doch mit der neuen Strahlenschutzgesetzgebung gehen seit dem 1.1.2019 weitere und neue Anforderungen einher. Die überprüfenden Behörden benötigen nun Informationen, die bisher nicht im RIS oder PACS mitgeführt wurden, zumindest nicht in der benötigten Aufbereitung. QIT Dosismanagement wurde in Kooperation mit Praktikern des Strahlenschutzes und der Ärztliche Stelle aufgebaut.

Unabhängig vom bestehendem PACS

Mit der normkonformen Software QIT Dosismanagement, wird die automatische Auswertung relevanter Modalitätentypen ganz einfach ermöglicht. Und das gilt unabhängig vom Hersteller der Modalität oder der PACS- und RIS-Systeme, denn QIT Dosismanagement liest Informationen aus DICOM-Headern sowie OCR und RDSR. Damit ist sie in bereits bestehende PACS-Umgebungen leicht integrierbar und kann auch als Stand-Alone-System eingesetzt werden. Die Benutzung geschieht über ein Webfrontend und kann von jedem PC der Einrichtung erfolgen.

Dokumentation für Behörden

Neu ist auch, dass Meldungen bei sogenannten besonderen Vorkommnissen (§108 StrSchV) an die zuständigen Behörden und über diese an das Bundesamt für Strahlenschutz abzugeben sind. Hierzu zählen sowohl einmalige sehr hohe Dosisapplikationen oder systematische Fehler, die sich durch die Gruppe einer Hochdosisanwendung ziehen. Die Überwachung von Melde- und Aktivitätsschwellen für die Filtrierung solcher Vorkommnisse bei der zuständigen Behörde, stellt für das radiologische Team eine große zeitliche und fachliche Herausforderung dar. Obwohl eine Dosismanagement-Software nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, empfehlen daher selbst die Aufsichtsbehörden Softwarelösungen zu nutzen. QIT Dosismanagement berücksichtigt die Untersuchungsarten, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) vorgibt. Basis ist hierfür die offizielle BfS-Liste, die QIT Dosismanagement regelmäßig über Updates aktualisiert.

Fehlermeldung per E-Mail

Für Verantwortliche in der Radiologie ist es wichtig, zeitnah über solche Vorkommnisse informiert zu werden. Je schneller die Information zugeht, desto besser funktioniert die Analyse des Fehlers und desto gezielter können solche Fehler korrigiert werden. QIT Dosismanagement kann automatisch E-Mails senden, wenn ein Wert als Ausreißer erkannt wird oder andere Probleme auftreten. Diese Optimierung des Fehlermanagements ist auch für Qualitätsmanagement-Systeme relevant und überzeugt die QM-Auditoren.

Einfache und verständliche Auswertungen

Einige Dosismanagementsysteme kranken daran, dass Ergebnisse aus Analysen dargestellt werden, die nicht oder nicht gut interpretierbar sind. Das liegt häufig daran, dass eine individuelle Konfiguration nicht in ausreichendem Maße vorgesehen ist. QIT Dosismanagement arbeitet mit eigenen Referenzwert-Katalogen und bietet einfache und verständliche Auswertungen. Die Dosisreferenzwerte werden automatisch zum Vergleich angezeigt.
Mit QIT Dosismanagement steuern, verbessern und optimieren Radiologen die Dosiswerte für Ihre Patienten. Die Software bietet eine übersichtliche und leicht verständliche Auswertung, so dass die Mitarbeiter der Qualitätssicherung und Medizinphysikexperten schnell reagieren und Anpassungen der bildgebenden Systeme vornehmen können. Nicht zuletzt bietet QIT Dosismanagement ein optimales Meldewesen für sogenannte „besondere Vorkommnisse“ und ist somit ein ideales Tool für die moderne Radiologie.